Fragst du dich auch manchmal: Wie bekomme ich das, was ich mir wünsche? Und was ist, wenn meine Wünsche unrealistisch sind?

Glaubst du überhaupt daran, dass du das bekommen kannst, was du dir wünschst? In diesem Blog-Artikel zeige ich dir an Hand eines persönlichen Beispiels von mir, wie es für mich funktioniert (und wenn es für mich funktioniert, wird es auch für dich funktionieren).

Wenn du nicht an dich glaubst, wer soll es dann tun?

Hättest du mich Mitte 2016 gefragt, wer mein bester Freund ist, hätte ich dir die beiden Namen von zwei Menschen genannt, mit denen ich eine tiefe Verbindung pflege. In 2016 habe ich mich dann auf eine Reise begeben, die mein ganzes Leben verändern sollte und es auch immer noch tut.

Ich habe mich wirklich mit mir auseinandergesetzt und habe mich gefragt: «Was will ich wirklich?» Dabei heraus kam, dass ich meinen Job keinen Monat länger machen will, weil ich mich unwohl fühle. Natürlich kamen in mir Gedanken der Unsicherheit auf, aber der Wunsch, nach etwas neuem, war so stark, dass ich mich dafür in Bewegung gesetzt habe. Ich habe mir ein Coaching gebucht, in dem ich mir u. a. das Gespräch mit meinem Chef durchgesprochen habe. Mein Ziel war ein Aufhebungsvertrag auf Ende Monat (es war bereits eine Woche vor Ende des Monats).

Und was soll ich sagen: Ich bin in das Gespräch und habe überraschenderweise das bekommen, was ich wollte. Ich war also nun freigestellt. Das war kurz vor meinem 26. Geburtstag.

Nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung braucht Zeit.

(Kann aber schneller gehen als man denkt und auch riesig Spaß machen.)

Im ersten Moment habe ich mich super gut gefühlt, weil der Druck endlich weg war. Aber was jetzt? Ich hatte etwas gespart und konnte so ein paar Monate ohne Druck leben. (Warum es so wichtig ist, finanziellen Schutz zu haben und wie ich es geschafft habe, das Geld mit Spaß und Leichtigkeit zu sparen, erzähle ich an anderer Stelle. Schreib mir gerne in die Kommentare, wenn ich darüber einen Blog-Artikel schreiben soll.)

In der Zeit ohne Druck habe ich angefangen, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen. Ich wollte mich verändern, denn so wie bisher konnte ich nicht weitermachen. Ich buchte weitere Coachings und in dieser Zeit extrem viel über mich gelernt. Die wichtigste Lektion war: Glück und Liebe kommt aus uns selbst heraus. Wir sind für uns selbst verantwortlich. Andere können uns nie so viel Liebe geben, wie wir brauchen, um glüchklich und zufrieden zu leben. (Zumindest nach meiner persönlichen Erfahrung.)

Natürlich wurde das Geld knapp und ich habe mich selbständig gemacht. Das lief aber auch nur… sein wir ehrlich: nicht annähernd so gut, wie es hätte müssen, um nachhaltig zu sein. Ich habe mir also Geld geborgt (privat, von einer guten Freundin) und hatte so auf einen Schlag 20.000 CHF Schulden (dafür konnte ich aber noch ein paar Monate weitermachen. Ich habe diese Zeit genutzt, um mich selbst kennenzulernen, mich so zu akzeptieren, wie ich wirklich bin. Mit allen Schächen und Stärken. Ich habe Werkzeuge und Strategien gelernt, genutzt und sogar eigene entwickelt, weil diese für mich so am einfachsten umzusetzen waren.

So schön, wie die persönliche Entwicklung war: Am Ende des Geldes (nach knapp 1,5 Jahren) musste ich mir eingestehen, dass ich wieder ein festes Einkommen brauchte.

Also habe ich mich beworben und einen Job gefunden, den ich knapp zwei Jahre gemacht habe. Mit den neuen Werkzeugen, aus den verschiedenen Coachings habe ich auch weiterhin extrem viel über mich selbst gelernt. Was ich will und was ich nicht (mehr) will. Das ist ja das geniale, wenn ich in mich selbst investiere. Alles was ich lerne, kommt mir zu Gute und kann mir auch keiner mehr nehmen.

Unser Körper ist schlauer als wir oft glauben.

Vom Kopf her lief es ganz gut. Trotzdem meldete sich nach ca. einem Jahr mein Bauch immer wieder und gab mir ein Gefühl von: Hier wirst du nicht glücklich, Jonas. Kannst du dir wirklich vorstellen, hier für weitere 5 – 10 Jahre diesen Job zu machen?

Die Antwort war glasklar: Nein. Auf die Suche nach einem neuen Job machen, wollte ich mich aber noch nicht. Es war doch gerade so schön sicher. Und so kam es, wie es kommen musste: Ich hatte ein Gespräch mit meiner Vorgesetzten. Wir bestätigten beide offen und ehrlich, dass wir keine langfristige Zukunft in der Zusammenarbeit sahen und sie bot mir an zur zusätzlichen Kündigungsfrist einen Monat draufzulegen, sollte ich bis dahin nichts finden. Ich hatte also 3 Monate Zeit, einen neuen Job zu finden.

Ich war zuversichtlich, mir war es bisher immer leicht gefallen, einen neuen Job zu finden. Dieses Mal achtete ich besonders darauf, wo ich mich bewarb, denn ich wollte unbedingt einen Job, der zu mir passte. Einen Job, der mir eine langfristige Perspektive bieten würde. Ich wollte alle meine Stärken einbringen können. Ich wollte Wertschätzung für meine Arbeit. Ich wollte etwas weniger arbeiten.

Von den geschriebenen Bewerbungen kamen nicht mal die Hälfte zurück. Alle mit einer Absage. Innerlich wurde ich unruhig, aber ich glaubte fest daran, dass ich einen passenden Job finden würde. Das war mein Ziel! Alles andere ergab einfach keinen Sinn. (Werte wie Nachhaltigkeit sind mir extrem wichtig.)

Kenne deine Wünsche und habe tiefes Vertrauen

Ende Dezember hatte ich dann zwei Wochen Urlaub. Es war Ende des Jahres und ich hatte den ersten Urlaub über zwei Wochen am Stück. Diese Zeit genoß ich in vollen Zügen. Ich schaltete komplett ab und vertraute darauf, dass alles gut gehen würde. Dieses Urvertrauen habe ich mir über die letzten paar Jahre aufgebaut. (Es ist lernbar!)

Nach Neujahr waren es nur noch vier Wochen, bis ich ohne Job sein würde. Ich bereitete mich darauf vor, mich beim Arbeitsamt zu melden und den Prozess der Arbeitssuche über mich ergehen zu lassen. (Wirklich viel Zeit verschwendete ich nicht, ich glaubte daran, dass ich einen passenden Job finden würde, obwohl ich nicht mal wusste, wie das möglich sein sollte.

Und dann passierte nach zwei Wochen das Wunder. Mein Vater kam auf mich zu und erzählte mir von einem Gespräch mit einem Arbeitskollegen, der auf der Suche war, nach jemandem wie mir. Jemandem, der sich im Internet auskennt, eine Website bauen und betreuen kann. Der gerne schreibt. Der Erfahrung mit Social Media hat. Ich war neugierig und vorsichtig glücklich. Also vereinbarte ich einen Termin für ein Gespräch, dass Ende letzter Woche dann stattfand.

Es ging alles ganz leicht (das ist immer ein extrem gutes Zeichen), wir tauschten uns aus. Und ich hörte einen Wundersatz nach dem anderen.
«Wir sind an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert.»
«Wir brauchen schon seit 10 Jahren jemanden wie dich.»
«Nenne uns doch bitte eine Hausnummer in Sachen Lohn und Arbeitspensum.»
«Bei uns in der Firma haben wir 5 Wochen Urlaub plus Brückentage.»

Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Heute (drei Tage nach dem persönlichen Gespräch) bekam ich den Rückruf und die Zusage für den neuen Job.

Solche Geschichten kann man sich nicht ausdenken. Aber sie sind möglich und sie passieren. Und ich möchte sie mit dir teilen, weil ich dir zeigen will, dass es möglich ist. Wenn wir an uns selbst glauben und wissen, was wir wollen und was wir nicht wollen.

Und um eine Brücke zum Anfang zu schlagen: Ich habe Wörter wie unglaublich, unmöglich, unrealistisch aus meinem aktiven Sprachgebrauch entfernt. Denn was alles möglich ist, weiß ich gar nicht. Ich konzentriere mich viel lieber auf das Empfangen. Und in den letzten Jahren habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass wenn ich etwas wirklich will, dass ich dann einen Weg finde, es in mein Leben zu holen. Es ist möglich!

Jetzt bist du dran. Hast du auch schon solche Geschichten erlebt? Schreib mir deine Geschichten in die Kommentare.

Und falls nicht, hier noch eine sehr wichtige Frage: Willst du auch die Werkzeuge und Strategien, mit denen du dein Leben mit Leichtigkeit gestalten kannst? Dann melde dich bei mir. Ich bin bereit, dir mein volles Wissen zur Verfügung zu stellen.